Naturfilmvorführung „Endlich(e) Vielfalt“
Der Naturfilm „Endlich(e) Vielfalt“ zeigt zum einen, die beeindruckende Vielfalt unserer Natur im Erzgebirge, zum anderen den dramatischen Rückgang vieler Tierarten der „offenen“ Lebensräume. Das betrifft im Chemnitzer Raum die landwirtschaftlich geprägten und genutzten Flächen, die seit gut 150 Jahren zunehmend intensiver bewirtschaftet werden. Dahinter verbirgt sich der Einsatz großer Maschinen auf Monokulturen, Pestizide und Agro-Chemikalien und anderes mehr.
Besonders betroffen sind Arten der offenen Landschaften, deren Lebensräume durch die intensive landwirtschaftliche Nutzung zunehmend
unter Druck geraten. Ein Beispiel ist das Rebhuhn, der Vogel des Jahres 2026. Die einst auch in Chemnitz heimische Vogelart gilt hier seit mehr
als 20 Jahren als ausgestorben.
Aus diesem Grund wurde auch 2026 das Rebhuhn zum Vogel des Jahres (NABU) gekürt.
Der Film beleuchtet die Ursachen und Folgen des Artenrückgangs und zeigt Möglichkeiten auf, wie die heimische Artenvielfalt
geschützt und erhalten werden kann.